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Wissen ist kein Luxus!
Wer Wissen hat, versteht.
Wer versteht schafft Verständnis.
Wer Verständnis hat, kann vertrauen.
Birgit Bauer
Was für ein Abend.
Gestern haben wir das DSL DE Fachgedöns Update gelauncht – und ganz ehrlich: Wir sind immer noch ein bisschen elektrisiert.
Nicht nur, weil ein neues Update online gegangen ist. Sondern wegen der Energie, die im Raum war.
Zuerst einmal: Danke.
Ein großes, herzliches Danke an unsere großartigen Panelisten Evelyn Gross, Ellen Tutton, Holger Bartos und unseren Moderator Dominik Pförringer die das Thema mit uns auf die Bühne gebracht haben. Mit Wissen, Neugier, Humor und genau der Offenheit, die man braucht, wenn man über Digitalisierung im Gesundheitswesen spricht.
Und dann passierte etwas, das uns besonders gefreut hat.
In der englischen Session tauchten plötzlich neue Gesichter auf. Menschen, die DSL DE noch gar nicht kannten. Innerhalb weniger Minuten entstand eine Diskussion darüber, wie man das Fachgedöns noch stärker zu Patientinnen und Patienten bringen kann.
Aus einem Gespräch wurde eine Idee. Aus einer Idee vielleicht eine Initiative.
Wir sind jetzt ehrlich gesagt genauso gespannt wie ihr, was daraus entstehen wird.
Eine Sache hat uns gestern besonders beeindruckt: Das Fachgedöns ist längst unterwegs.
Version 1 hat ihren Weg in Gremien, Organisationen und Netzwerke gefunden – nicht nur in Deutschland, sondern weit darüber hinaus. Viele haben beobachtet, geteilt und verfolgt, was daraus entsteht.
Und jetzt, mit Version 2, passiert etwas Schönes: Menschen wollen mitmachen.
In der englischen Session kamen Stimmen aus ganz unterschiedlichen Ländern zusammen – aus Dänemark, aus den USA, aus der Patientencommunity, aus Akademien. Und plötzlich ging es nicht mehr nur um Begriffe, sondern um eine Idee:
Wie bringen wir dieses Wissen zu noch mehr Menschen?
Es wurde über Übersetzungen gesprochen. Über Kooperationen. Darüber, wie man das Fachgedöns stärker zu Patientinnen und Patienten bringen kann. Genau so entstehen Dinge, die anfangen zu leben.
Ein Moment gestern ist mir dabei besonders im Kopf geblieben.
In der Diskussion meldeten sich Gäste aus den USA zu Wort. Und plötzlich wurde sehr klar: Auch dort ist das Thema Aufklärung über Gesundheitsdaten, Digitalisierung und Datennutzung alles andere als gelöst.
Es war einer dieser kurzen Momente, in denen ein Raum still wird, weil alle merken: Das Problem ist größer als gedacht. Ich musste spontan an einen Satz aus der Serie New Amsterdam denken. Der Chefarzt Max Goodwin stellt dort immer wieder eine einfache Frage:
„How can I help?“
Also habe ich genau das gefragt. Und die Antwort kam schnell.
„Wir brauchen das hier.“
Gemeint war das Fachgedöns.
Ein Werkzeug, das Begriffe erklärt, Zusammenhänge verständlich macht und Menschen hilft zu verstehen, worüber eigentlich gesprochen wird.
Denn eines wurde gestern sehr deutlich: Der Bedarf an verständlichen Erklärungen ist da.
Patientinnen, Patienten und Bürger merken zunehmend, dass digitale Gesundheitsthemen Teil ihres Alltags werden – elektronische Patientenakten, Gesundheitsdaten, KI, Datennutzung.
Und viele sagen sehr direkt:
„Erklärt uns bitte, was hier passiert.“
Dieser Wunsch richtet sich nicht nur an Projekte wie unseres. Er ist auch ein klarer Auftrag an Politik, Institutionen und Organisationen: Wenn Menschen Vertrauen entwickeln sollen, müssen sie verstehen können, worüber entschieden wird.
Verständliche Erklärung ist kein nettes Extra. Sie ist die Grundlage für Vertrauen.
Genau hier setzt das Fachgedöns an - wir glauben an etwas sehr Einfaches:
Wer weiß, versteht.
Wer versteht, entwickelt Verständnis.
Und Verständnis schafft Vertrauen.
Und es gibt noch einen Punkt, der uns dabei besonders wichtig ist. Einen Satz aus unseren Launch-Slides möchten wir hier gerne wiederholen:
„Wissen darf kein Luxus sein.“
Alle Menschen müssen die Möglichkeit haben, sich zu informieren und zu verstehen, was in der digitalen Gesundheitswelt passiert. Deshalb sind unsere Inhalte frei zugänglich und kostenfrei.
Und deshalb arbeiten wir so oft wie möglich in Deutsch und Englisch, damit auch Menschen, die nicht perfekt Deutsch sprechen, teilnehmen und mitlernen können.
Digitalisierung im Gesundheitswesen beginnt für uns nicht bei der Technik, bei politischen Entscheidungen oder neuen Systemen.
Digitalisierung beginnt beim Menschen - DSL DE unterstützt mit Wissen.
Also: Schaut euch das Fachgedöns an. Nutzt es. Und vor allem: teilt es.
Denn Wissen wirkt erst dann, wenn es weitergegeben wird und dieses Tool gehört in eure Communities.
Lasst uns das Fachgedöns gemeinsam zu einem Community-Projekt machen, das Menschen hilft, die digitale Gesundheitswelt ein Stück besser zu verstehen.
Wir sind gespannt, wohin die Reise geht.
Und ganz ehrlich: Wir machen einfach weiter.
Wir bedanken uns auch bei der Firma Boehringer Ingelheim für die finanzielle Unterstützung für das Fachgedöns, die diese Ausgabe ermöglicht hat.
Wenn ihr Fragen habt, mit uns arbeiten möchtet oder mehr über das Fachgedöns wissen wollt, sprecht uns an:
📩 DSL.DE@edha.academy
Das Fachgedöns könnt ihr hier herunterladen:
🔗 Download DSL DE Fachgedöns
Und wenn ihr sehen möchtet, woran wir gerade arbeiten und welche Themen uns beschäftigen:
Ihr findet uns auch auf Instagram und LinkedIn.
Folgt uns einfach.
English Version:
Fachgedöns Launch: Knowledge Makes the Difference
Knowledge is not a luxury
Those who know, understand.
Those who understand, develop perspective.
And understanding creates trust.
Birgit Bauer
What an evening.
Yesterday we launched the DSL DE Fachgedöns update – and honestly: we are still a little bit electrified.
Not just because a new update went online, but because of the energy in the room.
First of all: Thank you.
A big and heartfelt thank you to our wonderful panelists Evelyn Gross, Ellen Tutton and Holger Bartos and our moderator Dominik Pförringer, who brought this topic to the stage with us. With knowledge, curiosity, humor, and exactly the openness that is needed when talking about digitalisation in healthcare.
And then something happened that made us particularly happy.
In the English session, new faces suddenly appeared. People who had never heard of DSL DE before. Within minutes, a discussion started about how the Fachgedöns could reach even more patients.
A conversation became an idea. An idea may become an initiative.
And honestly, we are just as curious as you are to see what will grow from this.
One thing impressed us especially yesterday: Fachgedöns is already on the move.
Version 1 has found its way into committees, organisations, and networks – not only in Germany, but far beyond. Many people have been watching, sharing, and following what is developing.
And now, with version 2, something wonderful is happening: people want to get involved.
In the English session, voices from very different countries came together – from Denmark, from the United States, from the patient community, and from academia. Suddenly the discussion was no longer just about terms, but about an idea:
How can we bring this knowledge to even more people?
People talked about translations. About cooperation. About ways to bring Fachgedöns closer to patients.
This is how ideas start to live. One moment from yesterday stayed with me in particular.
During the discussion, participants from the United States spoke up. And suddenly it became very clear: even there, education and understanding around health data, digitalisation, and data use are far from solved.
It was one of those short moments when a room becomes quiet because everyone realises: the challenge is bigger than we thought.
It reminded me of a line from the series New Amsterdam. The medical director Max Goodwin often asks a simple question:
“How can I help?”
So I asked exactly that - And the answer came quickly.
“We need this here.”
They meant the Fachgedöns.
A tool that explains terms, creates context, and helps people understand what we are actually talking about.
Because one thing became very clear yesterday:
The demand for understandable explanations is real.
Patients, citizens, and communities increasingly realise that digital health topics are becoming part of everyday life – electronic health records, health data, AI, data use.
And many say very clearly: “Please explain what is happening here.”
This request is not only directed at projects like ours. It is also a clear message to policymakers, institutions, and organisations: if people are expected to trust decisions, they must be able to understand them.
Clear explanation is not a nice extra. It is the foundation of trust.
This is exactly where Fachgedöns comes in.
Because we believe in something very simple:
Those who know, understand.
Those who understand, develop perspective.
And understanding creates trust.
There is another point that is particularly important to us. One sentence from our launch slides is worth repeating here:
“Knowledge must never be a luxury.”
Everyone should have the opportunity to inform themselves and understand what is happening in the digital health world.
That is why our content is freely accessible and free of charge. And that is why we work as often as possible in both German and English, so that people who do not speak perfect German can also participate and learn.
For us, digitalisation in healthcare does not begin with technology, policy decisions, or new systems.
Digitalisation begins with people. And this is where DSL DE contributes: with knowledge.
So: Take a look at the Fachgedöns. Use it.
And most importantly: share it.
Because knowledge only works when it is passed on.
This tool belongs in your communities.
Let’s turn Fachgedöns into a community project together – one that helps people better understand the digital health world.
We are curious to see where this journey will take us.
And honestly: We will simply keep going. :-)
We also want to thank Boehringer Ingelheim for the financial support to realize this Version of the Fachgedöns.
If you have questions, would like to work with us, or want to learn more about Fachgedöns, please get in touch: 📩 DSL.DE@edha.academy
You can download the Fachgedöns here:
🔗 Download DSL DE Fachgedöns
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